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Gesellschaft, Kirche, Sozialer Wandel, Wirtschaftsethik

Sozialpolitischer Aschermittwoch der Kirchen

26. Februar 2020, 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Soziale Arbeit im Stadtteil. Akteure - Projekte - Strategien

Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Bistums Essen.

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht!

Bildnachweis: Einladungskarte

Menschen in Armut leben oft in Stadtteilen und Quartieren, wo auch andere arme Menschen leben. Armut konzentriert sich so in bestimmten hoch belasteten Quartieren. Diese Situation wird durch eine ständige Fluktuation noch verstärkt: Menschen, ziehen, wenn sie vermögender sind, aus dem Stadtteil aus, andere arme Menschen, auf der Suche nach einer preiswerten Wohnung finden hier eine neue Bleibe. Armut wird zu einem öffentlichen Phänomen, sie kennzeichnet einen Stadtteil auf vielfältige Weise: Oft sind diese Stadtteile schon von Beginn an in einem ungünstigen Umfeld, nahe an Industriearealen oder Industriebrachen oder nahe an Verkehrsknotenpunkten. Mit der Armut geht häufig eine geringere zivilgesellschaftliche Aktivität einher, ein geringeres Angebot an Geschäften des Einzelhandels, oft eine schlechtere städtische Infrastruktur, ein öffentlichen Raum, der weniger attraktiv und gepflegt ist. Nicht selten kommen weitere Probleme hinzu, etwa Sprachbarrieren durch eine Bevölkerung mit einem hohen Migrationsanteil. Das Ruhrgebiet kennt viele solcher Stadtquartiere besonders nördlich der jeweiligen Innenstädte. Zu diesen Stadtteilen gehört auch Altenessen.

Wie können sich die Stadtteile eine nachhaltige Entwicklungsperspektive bekommen? Gibt es Beispiele von gelingender Entwicklung? Was sind die Faktoren des Gelingens? Welche Aufgabe kommt den Kirchen in diesen Stadtteilen zu? Sie sind in besonderer Weise prädestiniert, die soziale und kulturelle Arbeit in den Stadtteilen zu begleiten. Wie lassen sich die Strukturen vor Ort, von Kirchengemeinden und von Einrichtungen der Diakonie und der Caritas miteinander verknüpfen? Welche Chancen bieten sich für die Ökumene, wie kann es gelingen, in einer breiten Kooperation mit unterschiedlichen sozialen Trägern zusammen zu arbeiten?

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein!

Manfred Rekowski        
   Dr. Franz-Josef Overbeck 
Präses der Evangelischen
Kirche im Rheinland
   Bischof von Essen
   Programm
10:30 Uhr  Begrüßung
 Dr. Judith Wolf, Katholische Akademie 'Die Wolfsburg'
10:40 Uhr

 Interview
 mit Kristina Wendland, Geschäftsführerin KD 11/13

10:55 Uhr

 Gespräch
 Präses Manfred Rekowski

 Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
 Prof. Dr. Klaus Selle, Stadtplaner und Stadtforscher
 Helga Siemens-Weibring, Diakonie Rheinland Westfalen Lippe
 
Tanja Rutkowski, cse gGmbH
 Moderation: Dr. Frank Vogelsang, Evangelische Akademie im Rheinland

12:15 Uhr  Liturgie
anschließend  Fastensuppe und Begegnung

 

 

 

Veranstaltungsort:
KD 11/13 – Zentrum für Kooperation und Inklusion
Karl-Denkhaus-Str. 11
45329 Essen

Praktische Hinweise:

Tagungskosten:
Eintritt frei.

Das ausführliche Programm wird am Schluss dieses Artikels zum Download bereit gestellt, sobald es vorliegt.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist erforderlich:
Mail an Martina Steffen
0228 479898-52

Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Till Christofzik
Studienleiter Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-58
Mail an Till Christofzik

Assistenz:
Martina Steffen
Assistenz
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-52
Mail an Martina Steffen

Anfahrt

 

Till Christofzik / 12.02.2020



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